Lexikon - Druckerei & Werbeartikel - Conell

Druckerei Conell
Druckerei, Werbeartikel
Druckerei & Werbeartikel
Werbeartikel Conell
0385 598170
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Lexikon

Andruck
Probedruck auf einer Druckmaschine zur Kontrolle der Farbwerte zum Abstimmen mit der Vorlage

Auflage
Anzahl der Druckexemplare

Akzidenzdruck

Alle Drucksachen, die nicht zum Werk- oder Zeitungsdruck gehören.

Auflösung
Ist ein Maß für die Anzahl der einzelnen erzeugbaren Rasterpunkte je Längeneinheit.

Ausschießen
Damit die Druckseiten einer Druckform in der richtigen Reihenfolge der Seitenanzahlen liegen, muss vor der Montage ausgeschossen werden. Das Ausschießschema ergibt sich aus dem Format des Drucks und der Falzart.

Belichten
Die Druckdaten werden mit einem Laserbelichter auf Film oder direkt auf die Druckform übertragen.

Belichter
Ausgabesystem für hochauflösendes Aufzeichnen von digital gespeicherten Informationen (Text, Bild, Grafiken) auf Fotomaterial sowie Polyesterdruckfolien zur Herstellung von Druckvorlagen bzw. -formen oder direkt auf hochauflagenbeständige Metalldruckplatten für den Offsetdruck (Plattenbelichter). Unterschieden werden nach Bauweise Außentrommel-, Innentrommel- und Flachbettbelichter und nach Strahlungsmaximum des Bebilderungsmoduls in z. B. IR- bzw. Thermo-, UV- und Violett-Systeme.

Beschnitt
Über das Endformat hinausgehender Papierrand, der nach dem Druck an allen Seiten abgeschnitten wird, um ein sauber geschnittenes Endprodukt zu erzielen.
Beschnittmarken sind kurze Linien, die mit auf den Druckbogen gedruckt werden, sie zeigen an, wo ein Schnitt erfolgen soll.

Bildschirmauflösung
Angabe über die Anzahl der horizontalen und vertikalen Punkte, aus denen ein Bildschirm oder Display sein Bild aufbaut, wobei eine geringere Zahl an Bildpunkten eine grobere Darstellung zur Folge hat. Übliche Standards sind VGA mit einer Auflösung von 640x480, SVGA (Super-VGA) mit einer maximalen Auflösung von 800x600, XGA mit einer maximalen Auflösung von 1024x768, SXGA mit einer maximalen Auflösung von 1600x1200 und QXGA mit einer maximalen Auflösung von 2048x1536 Pixeln.

Blindprägung
Die Blindprägung ist eine Veredelungsart, bei der mit einem Prägestempel das Material verformt wird ohne den Einsatz einer zusätzlichen farbgebenden Folie. Man unterscheidet zwischen Hochprägung und Tiefprägung, wobei bei einer hochgeprägten Vorderseite die Rückseite dann automatisch tiefgeprägt ist. Blindprägestempel werden in der Regel aus Messing gefertigt mit einem dazu passenden Gegenstück, der sogenannten Matrize.

Bundsteg
Innenliegender Rand einer Seite.

CMYK
Cyan, Magenta, Yellow, Key/Kontrast = Schwarz. Die Grundfarben der subtraktiven Farbmischung (auch Prozeßfarben) für den Farbdruck. Durch Mischung der drei Komponenten Cyan, Magenta und Gelb lässt sich ein großer Farbraum darstellen. Schwarz wird dazugegeben, um die Farbe und Zeichnung zu verstärken und ein echtes Schwarz zu drucken.

Computer-to-Film (CtF)
„Aus dem Rechner auf den Film", Bezeichnung für einen Verfahrensweg zur Direktbebilderung von Filmen, wobei beim Belichten die druckformgerecht aufbereiteten grafischen Informationen direkt aus dem Datenbestand des Computers heraus ohne irgendwelche manuellen Zwischenschritte per Laserbelichtung auf den Film übertragen werden, so dass komplette Seitenfilme mit mehreren Text- und/oder Bildseiten entstehen.

Computer-to-Plate (CtP)
„Aus dem Rechner auf die Druckplatte", Bezeichnung für einen Verfahrensweg, druckformgerechte grafische Daten aus dem Datenbestand eines Rechners mit Hilfe eines Plattenbelichters direkt auf die Druckform bringen, von der dann die Information in der Offsetdruckmaschine auf das Papier gebracht werden.

Digitaldruck
Beim Digitaldruck werden die Druckdaten direkt aus einem digitalen Datenbestand auf den Bedruckstoff gedruckt. Dabei entfallen herkömmliche Zwischenschritte wie Film- und Druckformherstellung.

DIN-Formate
DIN A1 = 594 x 840 mm
DIN A2 = 420 x 594 mm
DIN A3 = 297 x 420 mm
DIN A4 = 210 x 297 mm
DIN A5 = 148 x 210 mm
DIN A6 = 105 x 148 mm

dpi
dots per inch
(1 Inch = 2,54 cm).

Druckbogen

Papierbogen, auf den mehrere Seiten einer Publikation gedruckt werden. Dieser Bogen wird später gefalzt und beschnitten. Grössere Publikationen werden aus mehreren Druckbogen zusammengestellt.

EPS
Abk. für Encapsulated Postscript. PostScript-Code, der sowohl den reinen PostScript-Code zur Ausgabe auf einem postscriptfähigen Drucker als auch eine Beschreibung für die Bildschirmausgabe beinhaltet.

Falzmarken
Sind dünne Linien die anzeigen an welcher Stelle das fertige Dokument gefalzt werden soll.

Gautschen
Alter Zunftbrauch der Buchdrucker. Bei der Freisprechung der Lehrlinge werden diese samt ihrer Kleidung in einer Wasserbütte untergetaucht und ein nasser Schwamm auf dem Kopf ausgedrückt.

Goldener Schnitt
Ein Verhältnis, bei dem sich der kleinere Teil zum grösseren Teil (z.B. Seitenproportionen) 3:5 oder 5:8 verhält. Gilt als besonders ästhetisch.

Halbtonbild
Man bezeichnet alle Bilder, in denen Grautöne oder entsprechende Farbtöne vorkommen, als Halbtonbilder. Alle Töne zwischen Weiß und Schwarz werden als Halbtöne bezeichnet.

Heißfolienprägung
Die Heißfolienprägung ist eine Veredelungsart, bei der eine Prägefolie mittels Hitze und Druck auf das Papier aufgebracht wird. Dafür wird ein Prägestempel benötigt. Heißfolien sind in Gold und Silber sowie vielen Metallic- und Farbtönen verfügbar.

Hochzeit
Aus Versehen doppelt gesetztes Wort.

Hurenkind
Scherzhafter Ausdruck des Druckers für einen kleinen Satzrest zu Beginn einer neuen Zeile, eines neuen Abschnittes oder einer neuen Kolumne.

Imprimatur
Druckfreigabeerklärung des Verlages oder des Autors auf den Korrekturbögen.

Inch
Maßeinheit der Länge; 1 Inch (=1 Zoll) = 2,54cm

Initiale
Ist ein großer, verzierter Anfangsbuchstabe.

Interpolieren
Hinzufügen von nicht vorhanden Zwischenwerten beim Vergrößern von Bildern durch Berechnung der fehlenden Pixel aus den benachbarten Pixeln.

Kopfsteg
Oberer Rand einer Seite.

Layout
Text- und Bildgestaltung einer Seite, eines Werbemittels bzw. einer Publikation.

Leiche

Ein fehlendes Wort im gesetzten Text.

Manuskript
Vorlage zum Setzen einer Drucksache. Das Manuskript sollte von Maschine oder mit dem PC sauber und möglichst fehlerarm geschrieben sein.

Nuten
Arbeitsvorgang, bei welchem dem Karton eine linienförmige Biegestelle zugeführt wird. Beim Umlegen wird ein Brechen bzw. Platzen des Materials zu verhindert.

Nutzen
Anzahl der Drucke oder Druckblätter auf einem Papierbogen.

Offsetdruck
Der Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren und die am weitesten verbreitete Drucktechnik im Bücher-, Zeitungs-, Werbe- und Verpackungsdruck. Bei diesem Druckverfahren kommen die Druckplatte und der Druckträger nicht miteinander in Berührung. Die Farbe wird erst auf einen Gummituchzylinder und dann auf den Bedruckstoff übertragen. So wird die Druckplatte geschont, und es kann eine breite Palette von Bedruckstoffen bedruckt werden.

Papiergewicht (g/m2)
Alle Druckpapiere werden nach dem Grammgewicht eines Quadratmeters bezeichnet.

Postscript
Seitenbeschreibungssprache. Ein von der Fa. Adobe in Zusammenarbeit mit Apple Computer entwickelte, rechnerunabhängige Programmiersprache zur Repräsentation grafischer Informationen zwischen Computersystemen und Ein- und Ausgabegeräten. Postscript ist so universell, dass es Vektor- und Bitmapgrafik umfasst. Die Qualität der Ausgabe ist dadurch nur noch von der Mechanik der Ausgabegeräte abhängig.

Prozeßfarben (CMYK)
Vier Farben (Cyan, Magenta, Gelb, Kontrast/Schwarz), die gemischt werden, um ein möglichst breites Farbspektrum im Druck wiedergeben zu können.

Punkt
Kleinste typographische Masseinheit (1 Pt = 0,376 mm).

Raster
Mittel, um Halbtonvorlagen druckfähig zu machen.

RGB
Abk. für Rot, Grün, Blau.
Farbsystem auf der Mischung der selbstleuchtenden Spektralfarben Rot, Grün und Blau (RGB) basierend, z.B. bei Farbfernseher oder Farbmonitor.

RIP
Raster Image Prozessor. Er rechnet Daten aus Seitenbeschreibungssprachen wie PostScript in ein Pixelmuster um, das dann auf das Ausgabemedium übertragen wird.

Rückstichheftung
Bei der Rückstich- oder Rückendrahtheftung werden die Bogenteile der Broschüre ineinandergesteckt und dann mit Drahtklammern verbunden.

Satzspiegel
Der auf einer Druckseite für den Satz bestimmte Raum.

Schöndruck
Erster, einseitiger Druck auf dem noch freien Bogen.

Schmuckfarben
Farben, die ausserhalb der vier Prozeßfarben der Euroskala liegen (z. B. Pantone-, HKS-, RAL- und Metall-Pigmentfarben). Schmuckfarben sind meist Bestandteil der Corporate Identity (Hausfarbe). Diese Farben haben einen hohen Wiedererkennungswert und sind deshalb als gestalterisches Mittel wesentlich.

Skalieren
Bezeichnet das Vergrößern oder Verkleinern von Text oder Bild.

TIFF
Tagged Image File Format - Grafikformat zur Speicherung von Bilddaten.

Typographie
Kunst der Drucksachengestaltung mit satztechnischen Mitteln: Schriften, Linien und Schmuck.

Überfüllung
Leichte Vergrösserung von Strich- oder Bildelementen, um im Druck ungewollte Zwischenräume (Blitzer) zu vermeiden. Moderne Systeme oder Satzanwendungen lassen die freie Definition von Überfüllungen zu.

Umbruch
Zusammenstellen einer Satzseite aus Text und Bild unter Beachtung des Textflusses und der Trennungen

Versalien
Großbuchstaben

Werksatz
Den Satz von Büchern. Zeitungen, Zeitschriften und anderen Mengensatz bezeichnet man als Werksatz.

Widerdruck
Druck auf der zweiten Seite eines Druckbogens.

Wire-O-Bindung
Bei der Wire-O-Bindung – auch Drahtkammbindung genannt – werden die Falzbogen oder Einzelblätter mit einem Drahtkamm verbunden. Dieser steht in unterschiedlichen Farben zur Verfügung und erlaubt ein Umblättern der Seiten um 360 Grad nach hinten. Die Wire-O-Bindung wird bevorzugt bei Kalendern, Spiralblöcken und Lose-Blatt-Sammlungen verwendet, die auch aus unterschiedlichsten Materialen zusammengesetzt sein können. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Seiten flach aufgeschlagen bleiben und es zu keinem sebstständigen umblättern kommt.

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